Ancampen 2019 – Creglingen

Es vergeht die Zeit so schnell, schon war wieder „schwupp di wupp“ Ostern…………..
Und endlich war es wieder soweit, 84 Camper, bunt gemischt, groß und klein, jung und alt von Nah und Fern und einige Vierbeiner machten sich mit 33 Gespannen auf den Weg zum Campingplatz „Romantische Straße“ in Creglingen zur Saisoneröffnung, unserem traditionellen Ancampen vom 19.04. bis 22.04.19.

Einige trafen schon am Donnertag ein. Da ging’s dann auch gleich lustig zu. Denn zwei Familien fanden es ganz wichtig, ihre Wohnwagen wie auch ein Zelt nochmals umzusetzen, um dann festzustellen, dass dadurch auch nicht mehr Platz für andere gewonnen wurde. Dieser Arbeitseifer konnte nur mit reichlich Aperol und noch mehr Martini belohnt (oder auch ausgebremst) werden. Den Ausgang des Ganzen kann sich jeder ausmalen………….. psst pssst: irgendwann zu später Stunde sind sie dann ins Bett geschlichen 🙂 .

Am Freitag Vormittag trafen dann noch alle ein, die um 14.00 Uhr die offizielle Begrüßung durch unseren Chief und die nachfolgenden Informationen über den Ablauf der Ostertage durch unseren diesjährigen Organisator L.G. aus W. nicht versäumen wollten. Unsere anschließende , doch sehr stattliche Kaffeetafel wurde dieses Jahr auch wieder einmal musikalisch umrahmt von unserem Trompeter W. Auch wurde, wenn auch mit Hindernissen, zeitgleich mit dem Vernichten der zahlreichen Spenden begonnen. Wir mussten uns ja ranhalten, da viele, viele Spenden vorhanden waren. Unserem Schleckermäulchen S. aus We. ging dieses Mal wieder so richtig das Herz auf, denn es gab sehr, sehr leckeren selbstgebackenen!!! Kuchen von unserer I. aus A. (ganz winziges Dorf nahe H. *Grins*). Mit dem Wetter hatten wir ja großes Glück, denn von dem gemeldeten Tief mit Regen und kalten Temperaturen blieben wir ziemlich verschont. Dadurch entstanden natürlich im Laufe des Nachmittags Spekulationen über die Wassertemperatur des Sees, die dann wieder mal Anlass für Wetten war. Einige Mutige (bunt gemischt!) stiefelten unter Beteiligung vieler Zuschauer los und gingen wirklich im See baden. Ihnen gebührt unsere Hochachtung – denn sie hatten auch noch viel Spaß dabei. Daher war es auch nicht weiter schlimm, dass ein Wettkönig gar nicht ermittelt werden konnte, da
von uns allen im Eifer des Gefechtes ein Wetteinsatz vergessen wurde – was natürlich zu weiteren Lachsalven führte. Der Nachmittag ging vorbei, der Abend kam, es wurde später und später und irgendwann war dann auch Ruhe.

Am Samstag wurde erst unsere Frühaufsteherin S. bei der Betrachtung des  vorabendlichen Gelages so durch ein „Guten Morgen“ erschreckt, dass auch andere wach wurden, die vielleicht gerne noch eine Runde geschlafen hätten. Aber hallooooooo, seit wann gibt’s denn jetzt einen Club der „Bettflüchtigen“, da muss man sich ja erst daran gewöhnen *Grins*. Dann folgte die morgendliche Begrüßung unserer A.D. mit den Worten „ Is des net herrlich wennst aufstehst und die Zwitschern scho so sche vög… “. Tja, der Tag ging schon gut los und hat sich auch so weiter gestaltet. Wir hatten auch gleich zwei Geburtstagskinder an diesem Tag zu feiern, unseren W. aus H. und unsere S. aus G.. Erst gab’s ein Ständchen mit Trompetenbegleitung und dann mussten ja die Spenden vernichtet werden. Am Nachmittag war eine „Geisterführung“ in Rothenburg anberaumt, die unter großer Beteiligung angenommen wurde. Alle Teilnehmenden waren total begeistert über die Stadtführer und deren Geschichten, wenn auch manch einem unter uns die rauhen Sitten zu früheren Zeiten a bisserle unheimlich waren. Am Abend war dann unser gemeinsames Abendessen in Buffetform im Gasthaus am Platz. Leider wurden nicht alle satt, die Betreiber hatten den Hunger von uns Franken doch gründlich unterschätzt.
Danach trafen wir uns wieder am „Dorfplatz“ zu weiteren Spendenaktionen. Irgendwann kam die Idee auf, die Stilrichtung der Musik dahingehend zu ändern, dass jeder in der Runde einen Musikwunsch äußern darf. Unser L. aus Wi. war an diesem Abend wirklich gefordert, alles zu finden. Es war vom Kinderlied, über deutscher Schlager, Rock etc. alles dabei, auch die deutsche Volksmusik war vertreten! Auch stimmgewaltige gesangliche Einlagen unsererseits wurden zum Besten gegeben, mit teilweise durchaus schwierigen
Textpassaggen und Ohrwurmcharakter wie „Mama Lauda“… etc.. Zu später Stunde kam dann das Highlight des Abends. Mit unserem T. aus Wi. unternahmen wir einen musikalischen Ausflug in die Rhythmuswelt der Bewegung. Wir wurden mit zunehmender Begeisterung unsererseits dazu animiert, die Rhythmusfolgen unter anderem mit „Apfel – in – den – Korb“ oder „Ra – sen mä – hen“ oder „Schnee – schip – pen“ zu üben. Übereinstimmend wurde unser T. zu unserem persönlichen Fitnesstrainer und Altenbetreuer ernannt, wir nehmen ihn dann mit – er weiß es nur noch nicht – sein nächster Arbeitsplatz ist ihm schon sicher …… 🙂 🙂 .
Auch dieser Abend endete dann irgendwann und alle gingen ins Bett. Es wurde gemunkelt, dass einer fast in die Vorschleuse gerutscht wäre, wer das wohl war – man weiß es nicht………….

Dann war auch schon der Ostersonntag da. Wir hatten wieder zwei Geburtstagskinder, unsere S. aus Wi., und unsere A. aus Wi., sie feierte ihren runden Geburtstag und wir hatten auch eine Überraschung auf Lager.
Wir versammelten uns alle vor ihrem Wohnwagen und trällerten unser Geburtstagsständchen und dann hatte sie die Ehre, gleich das Hasenköstum überzuziehen. Noch etwas leicht verschlafen und gänzlich irritiert, aber frisch gestylt, startete sie dann mit Ünterstützung unseres Kleinohrhasen N. aus Wi. die Osterhasen-Runde zu allen Wohnwagen. Liebe, liebe A., an dieser Stelle eine große Entschuldigung im Namen von uns
allen, wir waren etwas fies zu dir, denn du konntest nicht wissen, dass das Teil mehrerer Spielrunden war und wir alle beteiligt waren. Du hast die „Spendenrunden“ hervorragend hinter dich gebracht und dich tapfer geschlagen. Es gab fast schon Wetten, dass du das ganze nicht mitmachst, aber unsere aller Hochachtung, du warst wirklich spitze! Nach dem Besuch der Wohnwagen musste unsere A. noch einen Parcours mit einem Bobbycar meistern. Auch dieser wurde von ihr noch gemeistert, aber dann war es und sie geschafft und konnte sich endlich erst mal erholen. Hier wurde dann unser zweites Geburtstagskind, unsere S. aus Wi. mit einem Ständchen überrascht. Nach einer ausgiebigen Sektrunde ging erstmal jeder seiner Wege. Die einen unternahmen einen Ausflug, manche frühstückten erst mal!!, die anderen saßen in Grüppchen zusammen, manche bekamen Besuch und wieder andere eröffneten Kartelrunden. Im Nu war es wieder Abend und der Dorfplatz füllte sich nach und nach zum erfolgreichen Vernichten sämtlicher Spenden. Da waren ja wieder viele, viele Kreationen aus hauseigener Herstellung dabei, die wie immer total lecker waren. Es war ein lustiger Abend mit viel Gelächter und irgendwann gaben auch die Härtesten auf und gingen in ihre Kojen.

Und schon war wieder Ostermontag. Viele von uns erfasste die Aufbruchstimmung mit regem Treiben.
Um 11.00h war die offizielle Verabschiedung. Unser Chief richtete wieder wohlwollende Worte an uns alle, vor allem an unsere neuen Mitglieder und Gäste und unserer wichtigsten Person, unserem Organisator. Ein Brett-Kanditat konnte dieses Jahr nicht ermittelt werden! Es gab keine Zeugen! Nur Mitwisser? 🙂 🙂 . Danach starteten Viele Richtung Heimat. Einige blieben noch und beobachteten das Gewusel und gaben liebevolle
Kommentare zum Besten 🙂 .

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen aller bei unserem L.G. aus Wi. für die gelungene Planung, Organisation und Durchführung der Ausfahrt, bei unseren zahlreichen Spendern für die verschiedensten Formen der Gaumenfreuden und bei unserem W. aus U. für die Sachspende.

Sodele, jetzt hoffe ich wieder, ich habe nichts vergessen!? Für die Reihenfolge unserer abendlichen Exkursion wird jegliche Haftung, wie immer ausgeschlossen. Schreibfehler bitte ich großzügigst zu üüübersehen 🙂 🙂

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit und hoffe wir sehen uns vielleicht Pfingsten wieder!

Euer Schreibelinchen

 

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