Abcampen 2018 – Dennenloher See

Ganz ganz leise schleicht sich der Herbst heran und es ist Zeit für unser Abcampen. Offiziell trafen wir uns am 29. Sept./30. Sept. am Dennenloher See bei Supersonnenschein. Trotz der kurzen Zeitspanne waren 18 Einheiten mit 45 Campern, altersmäßig wieder super gemischt, von ganz klein bis ganz groß () und jeder Menge guter Laune im Gepäck, dabei. Viele nutzten das tolle Wetter und fuhren schon am Donnerstag oder Freitag los. Wir hatten dieses Mal nicht nur mit dem Wetter Glück, sondern hatten auch noch eine Wiese nur für uns und konnten dadurch wieder mal im Rondell stehen, so dass jeder jeden sehen konnte. Auch wurden uns die Sanitärgebäude der Dauercamper zur Verfügung gestellt und hatten somit einen superkurzen Weg.

Das Hallo war dieses Mal besonders groß. Denn unsere Widereinsteiger K. und E. aus Wi. waren auch dabei – wir hatten sie ja schon soooo vermisst und freuten uns total. Wir hoffen natürlich die Beiden möchten in Zukunft vielleicht auch wieder vermehrt die „Camperluft“ und vor allem uns geniesen!

Am Donnerstag und Freitag lagen oder saßen wir faul herum, genossen die Sonne und das Miteinander.

Manche rafften sich auf, die nähere Umgebung zu inspizieren, dem Hund den See zu zeigen oder ein Spielchen zu wagen. Der Rest saß zusammen und führte mehr oder weniger ernsthafte Gespräche. Abends stillten wir unseren Hunger und Durst im Lokal am Platz und genossen sehr gutes Essen. Anschließend war dann ein Lagerfeuer angesagt, an dem sich die meisten wieder einfanden und den Abend ausklingen ließen.

Am Samstag war dann die offizielle Begrüßung durch unseren Chief. Hierbei erhielten wir eine kurze Einführung des weiteren Ablaufs durch unsere Organisatoren A. und T. aus Wi.. Danach war fröhliches Zusammensitzen mit jeder Menge gespendete Fässer und auch „Sonstiges“ kam nicht zu kurz . Wir hatten wieder ein super Wetter und genossen es einfach in der Sonne zu sitzen und jeder Menge „Schmarrn“ vom Stapel zu lassen. Es war gar nicht mehr möglich, das alles zu Papier zu bringen, denn die Kalauer reihten sich teilweise aneinander. Aber wer uns kennt, kann sich das ja lebhaft vorstellen. Ein Mittagessen muss jedoch schon erwähnt werden. Das gab es doch glatt bei unserer S. aus Wi. – Rouladen, richtig gelesen – Rouladen!! Wir hatten ja schon Angst sie tritt jetzt in die Fußstapfen von unserer „Gittel“ und es kämen bei unseren Männern dann wieder seltsame Ideen auf. Was wiederum uns Mädels Anlass für ausführlichste Kommentare lieferte. Am Schluss waren wir aber dann wieder sehr beruhigt, denn die „Rouladen“ stellte sich als eine Roulade versteckt im Glas, fertig gekauft beim Metzger heraus, die dann auf 3 Personen aufgeteilt werden musste. Wir hatten dann doch großes Mitleid mit unserem G.U. und das war natürlich erneut „Wasser auf unsere Mühlen“….. Am Nachmittag war dann auch endlich unser C. E. mit der Gesamtsituation zufrieden, es fanden sich ein paar „Kartler“ zusammen und es wurden etliche „Schafkopf-Runden“ gespielt. Am Abend war das gemeinsame Abendessen im Gastraum am Platz angesagt. Auch da wieder viele lustige Begebenheiten. Unter anderem auch die Aussage „ich hab immer gedacht, ich bleib ein Wok und jetzt bin ich doch a Topf und hab mein Deckel g’fundn“. Wir mussten über diesen Ausspruch so lachen – auch wir alten Hasen werden immer wieder überrascht…. , die Kommentare ließen nicht lange auf sich warten. Danach gingen wir wieder zum Dorfplatz zurück und schürten unser Lagerfeuer und und und und…

Am Sonntag, Tür auf, ein ungläubiger Blick, Tür zu!, noch betüdelt??, zu viel getrunken??, Tür wieder auf und dann raus aus dem Wohnwagen. Es war zapfig! und alles weiß!!!! Es war irgendwie unwirklich, fast schon unheimlich – unser ganzer Platz war unter einer dicken Decke Raureif verschwunden, alles war eine einzige Fläche mit Puderzucker überzogen. Im ersten Moment hatte jeder den Gedanken: Schnee!?. Alles was draußen stand war steif und angefroren……. und das bei 27 Grad und herrlichem Sonnenschein am Tag. Dann kam der Sonnenaufgang und es war unglaublich, irgendwie wieder unwirklich…. Die Sonne ließ den Raureif schmelzen und der Platz sah aus wie marmoriert. Wir waren über dieses Naturschauspiel schon alle etwas berührt und sogar richtig still….Irgendwann war dann auch wieder alles aufgetaut und vor allem trocken. Der Schatten war allerdings bei manch einem noch etwas kälterl Es nahte dann auch schon wieder unsere Verabschiedung mit wohlwollenden Worten durch unseren Chief. Ein Problem war dieses Mal jedoch das Brett! Es gab einige Kanditaten zur Auswahl, wie ein Stuhlsturz und Bodenschläfer? oder ….kriecher? etc. etc. – es war keine leichte Entscheidung . Aber die Favoriten waren dann die Mädels. Denn unsere A. und unsere S. aus Wi. konnten sich nicht entscheiden, ob Alkohol oder Bett. Der Alkohol siegte, dann kam das Brett!!! Nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“ bekamen sie das Brett gemeinsam und nach leisem Murren und versuchten Einwänden war’s dann auch klar und sie mussten lachen, allerdings zaghaft – der Kopf war noch im Klopf- Poch-Modus. Danach war wieder Aufbruchstimmung, einige blieben jedoch noch und genossen die Sonnenstrahlen auf dem Bauch und reisten erst gegen Abend ab und manche blieben gleich noch bis Mittwoch.

Es war ein gelungener Ausflug und ich bedanke mich im Namen aller bei unseren „Sch…..“ für die gelungene Organisation und bei allen Spendern für die zahlreichen Gaben. Wir mussten ordentlich zulangen, um alles zu vernichten . Ganz lieben Dank an alle…….

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit

Euer Schreibelinchen

 

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