Pfingstausfahrt 2018 – Leinatal-Catterfeld

Nanu, es wor doch erscht Ostern und scho is wieder Pfingsten?! …

Es machten sich 11 Einheiten mit 22 Erwachsenen, 3 Mini-Kids, 2 Mittelkids und 2 Hunden auf den Weg nach Leinatal-Catterfeld auf den Campingplatz „Paulfeld“ in Thüringen. Bei herrlichem Wetter trafen alle so nach und nach ein, um die Pfingstwoche vom 19.05. bis 26.05.18 miteinander zu verbringen.

Am Samstag um 14.10h fand die offizielle Begrüßung durch unser Oberhaupt statt 🙂 . Nach einigen lieben Worten und kurzer Programmvorstellung durch die beiden Veranstalterinnen, S.R. und A.D. aus Web ging es dann zügig zur gemeinsamen Kaffeetafel über. Da wir gut zusammenstanden, hatten wir uns auch gleich einen zentralen heimeligen „Marktplatz“ erobert, an dem sich die Woche über auch fast alles abspielte. Aus dem Nachmittag wurde dann langsam Abend und man saß noch immer oder wieder dort zusammen. Am Spätabend machte sich dann aber doch die Kälte breit und wir flüchteten irgendwann in unsere Wohnwagen.

Der Sonntag war zur freien Verfügung. Die Einen nutzten ihn für Ausflüge per Rad, Fuß oder Auto und die Anderen verbrachten ihn meditativ-spirituell am „Marktplatz“. Am Nachmittag bekamen wir Besuch aus unserem „Ort, wo alles begann“. Er machte eine Spritztour mit seinem Motorrad und schaute mal vorbei. Das freute uns sehr 🙂 . Unser M.J. aus Wi. probierte sein neues Standing-Paddle-Boat am Weiher aus. Es versuchte sich auch mal unser T.. Da es wunderbar klappte, nahm er gleich mal seine Tochter und deren Freundin mit. Da ging dann was schief ….. Es kamen drei zitternde gebadete Mäuse zurück (Wassertemperatur c. 17 Grad) . Am Abend saßen wir gemeinsam zusammen, begrüßten unsere Ehrengäste (unser M. aus Wi. hat sich Unterstützung mitgebracht – seinen Schwager V. mit Sohn M.) und führten beide gleich mal in das „Camperleben live“ ein. Denn bei etwas angenehmerer Nachttemperatur wurden verschiedene flüssige Kreationen ausprobiert und bewertet. Unsere A. aus Web. verwöhnte uns endlich mal wieder mit ihrem selbst angesetzten „Feigling“, der auch schwupp-di-wupp weg war und noch einiges mehr. Unser V. stellte dabei mehrmals fest,

dass das Camperleben schon gewisse Anforderungen stellt 🙂 .

Am Pfingstmontag war morgens emsiges Treiben am Platz, denn wir trafen uns bei herrlichem Wetter um 11.00h zum gemeinsamen Brunch und jeder steuerte was bei. Es war wieder ein vielfältiges und leckeres kalt/warmes! Bufett, das dank der Hopfen-Spende unserer M. aus U. auch gut untermauert wurde … (pssst, psssssst, sie hatte Geburtstag, da war eine „7“ im Spiel 🙂 ). Am Nachmittag waren dann einige unterwegs und einige blieben, um zu spielen…. Am Abend saßen wir wieder zusammen und vernichteten noch die Reste des Bufetts und irgendwann kam die Kälte zurück und wir gingen nach und nach in unsere nächtlichen Aufwärmstationen 🙂 .

Der Dienstag wurde von vielen zu Ausflügen genutzt wie nach Erfurt, dem Trusetaler Wasserfall, der historischen Altstadt von Schmalkalden, dem Meeresaquarium in Zella-Mehlis, andere gingen wandern oder waren per Rad unterwegs. Unser T. aus Wi. kommt ja aus dieser wunderschönen Gegend und konnte viele wertvolle Tipps beisteuern. Gegen Abend trafen wir uns dann zu unserem offiziellen Grillabend. Unser Verein stiftete das thüringerische Grillgut und unser M. H. aus Wi. spendierte uns ein 50er Fässle (pssst, psssst er hatte auch einen runden Geburtstag – ratet mal welchen 🙂 🙂 ). Es gab auch einiges an Flüssignahrung aus der Region zur Bewertung, das dann fast Zweien zum Verhängnis wurde. Unser T. hatte große Probleme, seine zwei „Schäfchen“ im Auge zu behalten. Denn nachdem er sie endlich glücklich in die Wohnwagen bugsiert hatte, tauchte einer nach dem anderen wieder auf und beide liefen ziemlich planlos in verschiedenen Richtungen davon und unser T. wieder hinterher. Wir haben uns gekugelt, es war wie im Film….. Leider kamen beide um unsere Brettverleihung herum, denn es krachte und schebberte zwar im Wohnwagen, aber warum ? das blie ein Geheimnis… gelle K. H. aus H. und L. aus Wi. 🙂 . Irgendwann kehrte dann auch Ruhe ein (es war mal eine angenehme Nachttemperatur) und wir zogen uns zurück.

Am Mittwoch war vormittags „Nichts-Tun“ angesagt, bzw. unsere Family Schw. aus Wi. konnte mit „Ruhe“ und immer wiederkehrenden „guten“ Ratschlägen ihr Vorzelt abbauen und ihren Wohnwagen bepacken. Um 13.00h versammelten wir uns und fuhren zur gemeinsamen Besichtung der Marienglashöhle nach Friedrichroda. Um 14.00h startete die gemeinsame Führung. Wir konnten einiges Interessantes erfahren und waren alle froh, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.

Der Gipsabbau war ein knochenharter, nasskalter Untertage-Job, der vielen einen vorzeitigen Tod bescherte. Nach dieser eindrucksvollen Führung gingen wir zur gemeinsamem Kaffeerunde in die nebenstehende Bergmannshütte und ließen uns verwöhnen. Gegen Abend trafen wir wieder am Campingplatz ein und saßen zusammen, um zu grillen, zu vespern oder oder oder… Unsere S. aus Web. hatte Probleme, die von unserem Oberhaupt tabellarisch kreierte Speisekarte zu lesen. Denn die mit P, T, K ergänzten Gerichte waren für sie nach reichlicher Überlegung „Schadstoff“-Ergänzungen (eigentlich meinte sie ja „Zusatzstoffe“ ). Da sich das für sie jedoch nicht so ganz richtig erschloss, fragte sie dann doch nach…. Erst verdutzte Gesichter, dann natürlich schallendes Gelächter. Die vermeintlichen „Schadstoffe“ entpuppten sich als P für Pommes, T für Twisters und K für Kroketten…… Da war kein weiterer Kommentar nötig oderrrrrrr ?! Am Abend fing es erst vorsichtig und dann aber immer heftiger das Regnen an, sodass wir uns alle ziemlich schnell für einen gemütlichen Wohnwagen-Abend entschieden.

Der Donnerstag war immer noch von Regenschauern durchzogen und wurde somit auch von uns etwas gelassener geplant. Ein Besuch des Werkverkaufes zweier namhafter Süßigkeitenhersteller, die auch noch praktischerweise nebeneinander lagen, war an diesem Tag ja schon fast ein „Muss“. Am Abend trafen wir uns alle zu unserem gemeinsamen Abendessen in der „Baude“ am Campingplatz. Dort ließen wir es uns richtig gut gehen und verbrachten dort auch den Abend mit dem Nationalgetränk „Absolution“. Der Satz „nur die Harten…..“ trifft hier voll zu!

Am Freitag klarte es auf und wir hatten wieder Sonnenschein. Der Großteil von uns packte sein Hab und Gut und trat die Heimreise an. Die noch Verbliebenen nutzen diesen Tag wieder für verschiedene Ausflüge per Rad, Fuß oder oder… Der Abend war leider wieder kalt und zusätzlich auch noch feucht und wir zogen uns ziemlich schnell wieder in unsere Wohnwagen zurück.

Am Samstag packten dann noch einige der Verbliebenen bei schönstem Wetter ihre sieben Sachen und reisten nach und nach ab. Die offizielle Verabschiedung wurde wegen geringer Anwesenheitszahlen sehr kurz und knapp gehalten 🙂 . Auch die vermeintlichen Brettanwärter konnten leider nicht genau ermittelt werden. Um zwei Familien wurde es dann sehr einsam, sie blieben noch ein paar Tage, um die Ruhe und Stille zu genießen 🙂 .

Sodele, das war‘s schon wieder……

Ich bedanke mich im Namen aller Teilnehmenden für die vielen, vielen Spenden

und auch für die vielen „Ost-West“ Vergleichskulinarien, die uns vor allem unser M. aus Wi. erklärt und probieren hat lassen 🙂 🙂 . Nochmals ganz ganz lieben Dank.

Jetzt kehrt ja erst mal Ruhe ein und dann legen wir noch mal los beim Abcampen.

Euch eine schöne Zeit und bis denne

Euer Schreibelinchen

🙂 🙂 🙂

 

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