Pfingstausfahrt 2017 – Inzell

Unsere diesjährige Pfingstausfahrt führte uns nach Inzell auf den „Lindlbauer-Campingplatz“ mit topgepflegter, superausgestatteter und sehr sauberer Sanitäranlage. Es machten sich 15 Gespanne auf den Weg und trudelten Freitag und Samstag bei strahlend heißem Sonnenschein langsam ein. Ganz Clevere (pssst, pssst: M.S. aus Wi. und S.R. aus We.) starteten nachts um 2.30 Uhr, um ja die 34km-Stauerparty nicht zu verpassen! Sie waren dann etwas traurig, denn gegen Mittag waren es dann stolze 63km. Tja, sie wollten unbedingt dabei sein 🙂 .

Am Samstag um 13.06 Uhr!! war dann die offizielle Begrüßung durch unseren „Stellvertreter-Chief“ und unserer Fam. L. aus Wi.. Die Planer und Macher dieser Ausfahrt erzählten uns dann etwas über die Unternehmungen und dem Ablauf der Woche. Anschließend wurde dann das gespendete Geburtstags-Fass von unserer J.L. vernichtet und vieles diskutiert, erzählt und erörtert. Gegen Abend wollte ein Unwetter unsere Runde beenden, aber wir gaben nicht nach und verzogen uns in die zur Verfügung gestellte urige Bauernstube und tagten da noch längere Zeit 🙂 .

Am Pfingstsonntag war das Wetter dann auch sehr bescheiden. Es regnete, es goss, es war windig und auch kalt. Die einen versteckten sich im Wohnwagen und die Mutigen machten sich auf den Weg aufs berühmte Dorffest „Musikalisch-Kulinarisches-Pfingstroas“. Am Spätnachmittag klärte sich dann der Himmel wieder auf und auch die Letzten zogen los – zwar spät aber dafür intensiv! Irgendwann fanden dann auch alle wieder zurück in ihre Betten 🙂 .

Am Pfingstmontag machten wir uns alle auf den Weg zur Kessel-Alm. Das Wetter wusste am Anfang noch nicht so recht was es wollte, aber im Laufe unserer Wanderung wurde es immer schöner und irgendwann so richtig heiß. Die Wanderstrecke war für alle gut machbar, es gab immer wieder Trink-, Streicheltier- und Besichtigungspausen und wir trafen trotzdem pünktlichst zum Mittagessen ein. Alle Kinder, die Großen wie die Kleinen, kamen hier voll auf ihre Kosten und konnten so die etwas längere Wartezeit bis zum Essen gut wegstecken. War hier doch eine super Reifen-Rutschbahn mit automatischem Rückholservice (im Winter ein Skilift, im Sommer eine Rodelbahn). Diese sorgte für viel Spaß, vielen Kommentaren und einigem Applaus für die „alten Hasen“ Grins! Am Nachmittag ging‘s dann wieder abwärts. Unsere Jüngsten haben sich hier wirklich tapfer gehalten – Hut ab!! Zurück am Campingplatz gab’s als Belohnung Eis für die Kleinen und ein schönes kühles Blondes für die „Großen“. Das Fass kam von unserem G., er hat sein biblisches Alter nachgefeiert. Er wollte es uns einfach nicht verraten – aber lieber G., so etwas fordert uns natürlich heraus und wir wissen es!! *Grins* (Psssst, es steht eine „7“ davor…). Ein einsetzendes Unwetter beendete die Runde.

Der Dienstag war dann wieder zur freien Verfügung und wurde für verschiedenste Unternehmungen genutzt. Rund um Inzell gibt es ja wirklich viel zu Sehen. Einen gab’s, den hörte man immer wieder mal, denn er schimpfte wie ein Rohrspatz (sehr zu unserem Vergnügen) !! Ratet mal !!! Wann immer er sich entschließt mitzufahren, haben wir! mit Regen zu kämpfen ?! Ich denke jeder weiß, wer gemeint ist. Er musste sich das halt immer wieder mal anhören *Grins*. Aber er steht da ja drüber und weiß dass wir uns alle freuen, wenn sie dabei sind. Sie hatten dieses Mal aber auch doppelt zu kämpfen. Mit Wasser von oben und mit Wasser von innen (defekte Dichtung). Abends saßen wir dann noch zusammen und ließen den Tag ausklingen.

Am Mittwoch war dann die Fahrt und Wanderung zur Winkelmoosalm. Einige machten sich vergnügt auf den Weg, manche wollten sich sportlich betätigen und gingen „Golf-Fußball oder Fußballgolf“ ???? spielen und manche waren einfach nur faul. Trotz des heraufziehenden schlechten Wetters hielten wir unseren gemeinsamen Grillabend ab. Da wir wieder die Bauernstube nutzen durften, war das gar kein Problem. Unser T. aus Wi. wollte dabei die Geheimnisse des Fassanstechens (Vereinsfass) ergründen und kam zu der sehr schmerzhaften Erkenntnis – lege niemals den Daumen vor den Hammer – er gibt nach und bricht! Ansonsten war es ein sehr geselliger schöner Abend. Die einen saßen gemütlich zusammen und starteten einen sehr vielfältigen Degustations-Abend und andere lebten ihren Spieltrieb aus. Einer ging dabei auch ein besonders helles Licht auf – gelle S.R. aus We.! Unsere Maxi und ihre Schwester spülten unser aller Geschirr ab (super), dabei fiel auch dieser Satz: „Maxi kennerst du amol des Brot abspüln, des is ja ganz schwarz“.

Am Donnerstag war dann der Rauschberg angesagt. Bei Superwetter starteten wir zum Busbahnhof, ließen uns bis fast zum Fuße des Rauschbergs fahren, um nach einem kurzen aber knackigen Aufstieg in Gondeln zur Bergspitze zu gelangen. Von hier hatten wir einen grandiosen Fernblick. Wir konnten unter anderem Watzmann, Großglockner und Co. bewundern. Nach einer kleinen Stärkung liefen wir die einzelnen Stationen des „Holzgeisterweges“ ab, um dabei mehr über die Mythenwelt der Inzeller Wälder zu erfahren. Am Nachmittag schauten wir längere Zeit dem Start von Drachenfliegern und Paraglitern zu. Das ist schon eine sehr faszinierende Sache. Am späten Nachmittag gondelten wir dann wieder zurück. Kurzerhand wurde beschlossen noch vorhandenes Restgrillfleisch zu verarbeiten. Ein Grill wurde geschürt und unser W. St. spendete ein gut gekühltes Fässle Bier dazu. In den Wirren des Grillens und Einschenkens wurde erst die Stimme von unserer E. aus H. total überhört, aber dann war es soweit:

„Wo kommt denn dieser Rauch her????
Männer, ruhig und gechillt: Na vom Grill !!
E: Ne der kommt aus einer anderen Richtung! Ich meine irgendwie von hinten.
Ich leicht blass: ach du Sch…., hab ich die Herdplatte höher gestellt statt ausgedreht???
E: Ne ich mein, das kommt mehr von unten links!!!
D. leicht irritiert: Oh, ich hab den heißen Fön vorm Wohnwagen ins Gras gelegt – Erleichterung – Halt ne – falsche Seite!!!
E: Es qualmt vorne!!!! Es wird mehr!!!!
T. Sch. aus Wi: Kurzer Rundumblick!!! Packt blitzschnell und geistesgegenwärtig den Mülleimer, rennt zum Wasser und löscht!! Dank seines Einsatzes wurde größerer Schaden verhindert – Danke.

Die Erkenntnis für unseren „L“ aus dieser Aktion: Schmeiße niemals Holzkohle in den Müll ohne zu wissen und zu kontrollieren, dass diese auch vollständig erkaltet ist.
Nach dieser Aufregung musste erst noch einmal ein Beruhigungsgetränk her, dann noch eines und noch eines…. – irgendwann waren die Nerven dann wieder dort, wo sie hingehörten 🙂 .

Die Freitag-Freizeit-Gestaltung war jedem selber überlassen und lief ziemlich gechillt ab. Es war Superwetter und jeder genoss es einfach. Gegen Abend ging‘s ab zum Abendessen zum „Hirschbichler“. Das Essen war super. Er hatte auch zünftige Musiker, unter anderem auch einen Löffelklopfer. Der war richtig stark. Der Wirt war auch kurz an unserem Tisch und hat uns dann erzählt, dass die olympische Fackel an der Wand über uns, von ihm selbst 1972 getragen wurde. Dabei stellte sich heraus, dass seine Tochter, wie auch sein Sohn ebenfalls sehr erfolgreiche Schlittschuhläufer sind. Sie sind beide 2019 bei den Olympischen Winterspielen in Inzell dabei und hoffen auf eine Medaillie. Danach war noch etwas gemeinsames Beisammensein und irgendwann kehrte Ruhe ein.

Am Samstag war dann bei vielen schon früh reges Treiben, um nach der offiziellen Verabschiedung sofort die Heimreise antreten zu können. Punkt 11.00 Uhr war es dann soweit – kurz und bündig – keine besonderen Klagen – jeder war entspannt. Denn für das berühmt-berüchtigte Brett konnte niemand ermittelt werden. Es waren entweder alle soweit oder keiner soweit!! Vielleicht brauchen wir demnächst noch ein Gruppenbrett ???!!!??? Ja ja der “Leberwoschtdoch“ is a nemmer des wosser scho amol wor 🙂 . Danach leerte sich der Platz ziemlich schnell, aber schwupp die wupp, genauso schnell war er wieder belegt.

Am Sonntag fuhr dann der Rest – bis auf zwei Wohnwagen – sie durften noch bleiben.

Wie immer an dieser Stelle im Namen aller, nochmals ganz, ganz herzlichen Dank an alle Spender. Wir freuen uns immer über viele, viele weitere Neuanschaffungen etc. … und ganz lieben Dank an unsere Organisatoren – war toll geplant.

Ich hoffe Ihr hattet Spaß beim Lesen und konntet manchmal etwas schmunzeln. Zeitliche Verdrehungen der Abläufe sind immer mal möglich, aber ich denke is nich so schlimm, oder? Die Notizen waren auf einmal weg…. (wahrscheinlich machen die Urlaub *Grins*)

 

Bis zum nächsten Mal,

Euer Schreiberlinchen

 

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