Pfingstausfahrt 2009 auf dem Campingplatz KNAUS Campingpark Hennesee

Die meisten von uns starteten in der Nacht von Freitag auf Samstag zu unserem Ziel „Meschede am Hennesee im Hochsauerland“ und trafen auch ziemlich gleichzeitig ein. Mit 24 Einheiten, 53 Erwachsenen, zahlreichen Mittel- und Kleinkids und unter großer Beteiligung unserer jugendlichen Erwachsenen (Super!!!), sowie vielen Vierbeinern waren wir wie immer stark vertreten.

Am Samstag Nachmittag fand erst mal unsere offizielle Begrüßung durch unseren Häuptling und seine Squaw statt. Danach folgte ein kurzer Abriss der Wochengestaltung durch unsere „Mescheder Fremdenführer“ Andy und Verenchen. Dann war auch schon wieder Zeit für unsere traditionelle Kaffeetafel bei herrlichem Sonnenschein mit Selbstgebackenem (erneute Anmerkung der Redaktion – es wird immer weniger !!!! – Schleckermäulchen haben es unterdessen schon richtig schwer mit dem Stibitzen hauseigener Kuchen 🙂 ). Dabei wurde ein Fass Bier von unserem Udo gestiftet und wir tranken kräftig auf sein Wohl. Ein Geburtstagsständchen unsererseits durfte da natürlich auch nicht fehlen. Einige von uns tummelten sich noch am Flohmarkt am Campinggelände, andere kochten und manche erholten sich weiterhin mit Udos und Margaretes gestifteten Geburtstagsgrüßen. Es wurde dann auch von J. D. aus We. der Versuch gestattet, neue Namensgebungen mit folgenden Worten zu kreieren: “ Ich bin betrunken, weiß nix mehr, aber ihr seid nicht die „SchneiRei’s“ sondern die „ReiSch“ – „die mit die drümmer Reisch“ (is fränkisch). Es war dann auch (für unsere Verhältnisse) bald ruhig in unserer Straße.

Frisch und munter, bei strahlendem Sonnenschein begann der Sonntag dann mit einem Frühschoppen und einem Buffet. Zu unserer großen Freude besuchten uns Ingeborg und Oskar und verbrachten den Tag mit uns. Wir freuten uns natürlich auch über ihre mitgebrachten Schätze (selbstgemachter Eierlikör – mmmhh LECKER – und eingelegtes Gemüse). Unser L. G. aus W. (Jugendlicher mit etwas ungestümen Elan an diesem Morgen) musste sich auch einiges anhören, da er aus Versehen unser Manna verschüttete 🙂 . Wir hatten wieder ein Geburtstagskind unter uns, unseren S. B. aus W., und wir unterstützen auch ihn bei gespendetem Bier. Nebenbei wurde auch der „Club-Sieg“ kräftig begossen und es ergaben sich wieder viele lustige Begebenheiten wie unser Sabinchen aus H. zu unserem Verenchen aus M. „dann gehst Du halt nicht zu Top-Model sondern zu Pop-Doddel“, D. H. aus H. klärte daraufhin unseren Andy aus M. auf, dass vielleicht doch „30 Jahre Umtauschgarantie“ rechtens wären, worauf F. R. aus H. mitleidig feststellte „aber wahrscheinlich nur auf’s Fahrgestell“, dies wiederum inspirierte unsere „süße Stimme“ zu folgender Aussage gegenüber unserer V. aus W. „Pass fei auf, dass dich kein Hund anbieselt“ – auf die Frage „Warum dass denn?“ – die Antwort „Na ja, deine Beine schau’n aus wie zwei Birken“. Bei dieser Aussage war ein näheres Betrachten der Beine durch die Besitzerin folglich notwendig und dann ein entsetzter Aufschrei: „Was ist das denn, ich hab hier ne ekelige Delle“, daraufhin eine mit stoischer Ruhe vorgebrachte Erklärung von unserer S. R. aus We. „Hab ich gestern schon g’sehn, ist die Cellulitis, stirbste nicht dran“. Auf diesen Schreck ging unser Verenchen erst mal schlafen (Anmerkung der Redaktion – hat nicht geholfen, das eklige Ding war am nächsten Tag immer noch da …). Auch unser W. ST. aus H. konnte an diesem Abend die politische Situation nicht mehr klären, die „Banken-Kredite“ wurden an diesem Abend jedenfalls auf Eis gelegt und mussten warten 🙂 , unser F. R. aus H. stellte fest “ Ich bin geborener Detmolder“, worauf unser Sabinchen aus H. tröstend einwirkte: „Macht nix – wir integrieren alles“. Unser J. D. aus We. stellte wieder leicht irritiert fest: „Es ist nach 23.00 Uhr und ich bin betrunken und weiß nix mehr!“ (Redaktion enthält sich hier jeglichen Kommentares 🙂 ). Allmählich kehrte Ruhe ein – manch einer träumte vielleicht von Cellulitis …….

Am Montag war es dann soweit, unser erster Ausflug, organisiert von unseren beiden Fremdenführern A. und V. aus M., startete. Bei schönstem Wetter brachen wir mit vier prall bestückten Bollerwagen zu einer Exkursion rund um den Hennesee auf. Nach ca. 2,5 km konnten wir bei einer kleinen Pause unseren „Wasserhaushalt“ wieder in Ordnung bringen. Nach einem weiteren einstündigen Fußmarsch entlang des idyllischen Sees im Schatten spendenden Wald, gelangten wir an „Xavars Ranch“, unser Mittagsdomizil. Hier verdrückten wir viele der mitgebrachten, immer wieder leckeren „Sauerländer Bockwürste“ mit Semmeln und diversen Getränken. Danach starteten wir durch, vorbei an einer Quelle (Wasserflaschen wurden aufgefüllt), und erreichten nach 3 km unser Ziel, die Anlegestelle nahe der Staumauer. Hier stärkten wir uns mit weiteren Getränken und warteten auf das Anlegen der MS Hennesee, um unsere Heimfahrt anzutreten. Bei dieser Gelegenheit fragte unser „netter, charmanter, freundlicher, grauhaariger, älterer Herr“ unsere V. aus M., die sich gerade völlig entspannt sitzend von den Strapazen erholte: „V….chen, schwimmst du zurück?“, darauf ungläubigen Blickes ein: „Ne, wie kommste denn jetzt darauf“, Antwort “ Ich dachte, weil du deinen Schwimmreifen schon angelegt hast“. Die Antwort: Ein männermordender Blick und ein doch fast zehnminütiges Schweigen *Grins, Grins*!!! Die Rückfahrt auf der MS Hennesee verlief ruhig, friedlich und besinnlich. Abends war dann gemütliches Beisammensein angesagt. Da tauchten dann auch wieder etliche Schmankerl auf. Unter anderem fragte unser A. aus M. sein V…chen: „Darf ich Dich mal bei Deiner Cellulite fassen?“ darauf fiel unserer A. D. aus We. ein “ Ha, Andy überleg es Dir, vor dem Altar ist Umtausch ausgeschlossen“ darauf die Antwort von A. aus M.“ Wenn der Pfarrer sagt, ich darf die Braut jetzt küssen, sag ich halt: Darf ich mal deine Cellulite fassen“. Unsere M. B. aus H. lief mit einem Fleck auf der Hose umher. Unsere A. D. aus We. „Also, S….. wie lässt Du denn Deine Tochter rumlaufen“. Unsere S….. leicht errötend, antwortet: „Ich weiß nicht, meine ganze Erziehung haut nicht mehr hin – jetzt wo sie erwachsen sind, hören sie doch überhaupt nicht mehr auf unsereins“. Irgendwann kehrte auch wieder Ruhe ein…..

Am Dienstag, pünktlich um 12.00 Uhr war dann großer Aufbruch – heute ging’s unter fachkundiger Leitung unserer beiden Fremdenführer zur Warsteiner Brauerei-Besichtigung. Wir fuhren durch einige Ortschaften hindurch, vorbei an Kirchen. Es wurde die Frage gestellt „Was heißt an diesem Kirchturm ‚O G K B'“, die Antwort von M. Sch. aus W. „Ohne Gott kein Bier“. Die Besichtigung selbst war sehr interessant und aufschlussreich und super organisiert. Kann man nur weiter empfehlen!! Ist für jeden etwas, ob groß oder klein, ob fußkrank oder kreuzlahm (außer man ist Arzt, Vater und hat Vorbildfunktion *Grins*). Es ist nicht anstrengend, man wird auf dem Gelände mit einem hauseigenen Warsteiner-Bummel-Express transportiert, sitzt gemütlich und braucht keinen Meter zu Laufen. Anschließend strebten wir zügig den Biergarten an, denn da warteten bereits 60 Liter gespendetes Bier, gut gekühlt, auf unsere Vernichtung. Unser neu hinzugekommener „Dottore“ wettete schnell mit unserer I. St., geb. O., aus H. dass wir das nicht schaffen!!!!. Aber er kennt uns halt noch nicht so gut und wir räumten ihm den sogenannten „Frischlings-Rabatt“ ein. Mit einer einzigen Flasche Wein – überbracht an I. – waren wir zufrieden. *Grins*. Ja, ja, da gibt’s auch einen J. D. aus We., er wollte doch klammheimlich mit einem Fässle unterm Arm und folgenden Worten „Des is leer“ zu seinem Tisch. Tja, leider leider leider…. Ja und unser W. St. aus H. hat bei dieser Gelegenheit auch mal die selbstständige Essensversorgung erprobt. Erst rennt er mit seinem Pommes-Teller gegen die Schirmstange eines großen Marktschirmes und dann verheddert er sich auch noch in der Zugleine. Somit war der Teller dann fast leer und W. St. sichtlich überfordert. Aber nur Mut, es hat doch fast geklappt – das nächste Mal steht vielleicht nicht einfach so ein Sonnenschirm da, der angeblich vorher ja noch nicht da war (wir befürchten nur, die nächsten Jahre wird der berühmt berüchtigte Satz „I… ich hätt etz a weng an Hunger“ nicht enden *Grins*). Unser V—-chen hatte sich stadtfein gekleidet, sie hatte eine schicke weiße Hose an – böse Zungen behaupteten es war ein Versuch, um von den zwei weißen Birken abzulenken – aber unser G. U. aus W. tröstete mit einfühlsamen Worten: „Na ja, is ja immer nu‘ Spargelzeit“. Irgendwann waren sämtliche Fässer leer, unsere Bäuche gefüllt und wir traten die Heimreise an. An manch einem ging dieser Nachmittag nicht ganz so spurlos vorbei, denn es gab auch trügerische Augen *Grins*. Unser W. K. aus W. stand da, sah und sprach mit süßester Stimme: „Schaut mal, da kommt die Angi – des is a‘ ganz a‘ Liebe“ wir hab’n auch alle geguckt – aber wir hab’n keine Angi gesehen – aber dafür haben wir unsere Antje gesehen. Tja, wen er wohl gemeint hat *Grins, Grins* (Auflösung am Schluss des Berichtes). Der Abend verlief ziemlich ruhig und es kehrte auch bald Ruhe ein.

Der Mittwoch war dem Beach-Volleyball-Tunier gewidmet. Bei leicht trübem Sonnenschein zogen wir los an den Sandplatz. Hier ging es teilweise hoch her. Blondis gegen Gruftis, Youngsters gegen Normalos. Sportlich versiert waren nur unsere Mittelkids, alle anderen Mannschaften wurden zum Teil schwerst gefordert *Grins*. Das Interesse war so groß, dass wir leider keinen Sieger ermitteln konnten – es reichte einfach die Zeit nicht mehr. Denn unsere Chef-Griller riefen zu Tische und wir mussten uns sputen. Aber es war ein gelungener, lustiger Nachmittag, sowohl für unsere Zuschauer (zahlreiche Kommentare waren uns sicher 🙂 ), wie für die Spieler. Wie oben schon erwähnt, war abends gemeinsames Grillen angesagt und wir wurden fürstlich verwöhnt. Auch hier ging es natürlich munter weiter, denn wir hatten wieder ein Geburtstagskind zu feiern, unsere J. L. aus W.. Sie versorgte uns mit reichlich selbstgemachtem Likör (auch sehr zu empfehlen 🙂 , sehr lecker) und diversen Mischgetränken. Auch unsere zwei Nachtschattengewächse, die einfach kein Ende fanden, sie haben es verzweifelt gesucht (das Ende), schlüpften schnell noch ungesehen (dachten sie !!!) in ihre Betten, bevor die ersten Ausflügler aufstehen mussten 🙂 (Namen sind der Redaktion bekannt).

Am Donnerstag ging’s zeitig los. Einige unserer Action-Camper fuhren in den 150 km entfernten Freizeitpark „Warner Brothers Movie Park“ in Botrop mit Sensationen wie Free-Tower mit Herzstillstandeffekt, Schiffschaukel mit 360 Grad Drehung und eingebauter Mageninhaltentsorgung, Achterbahn mit Angstneurosen etc…. Sie waren einfach begeistert und fanden die Zeit, sei viel zu schnell vorbei gegangen. Einige Daheimgebliebenen träumten so vor sich hin und erholten sich, andere wiederum erkundeten – teils auf dem Drahtesel – die nähere Umgebung. Gegen Abend war dann Reste-Grillen angesagt. Auch Sauerländer-Würstl haben sich auf dem Grill verirrt – neue Variante, denn bisher gab’s die nur kalt (pssst, pssst, ich hab ja bis dato gedacht, die kann man entweder nur kalt so richtig genießen, oder unsere „Wennemans“ wissen halt noch net, dass man Würstl auch wärmen kann) aber hallo, die „Sauerländer“ können auch „wurschten“, ohne jegliche Überlebenshilfe seitens unserer A. D. aus We. Die schmecken heiß vei a‘ sehr lecker – fast so gut wie bei uns in Mittelfranken, wie gsagt: Fast so gut !! *Kringel, Kringel, Grins*.

Am Freitag war es Wettermäßig eher bescheiden. Es war kühl und windig, mal regnete es, mal schien die Sonne. Keiner hatte so richtig Lust auf größere Unternehmungen, manch einer baute derweilen das Vorzelt ab und brachte es ins Trockene. Einige beobachteten das Treiben aus sicherer Entfernung und ließen es sich einfach gut gehen. Gegen Abend zogen wir gemeinsam los ins Campingplatzrestaurant zum Schnitzel-Buffet-Essen. Es war gelungen, jeder war satt und zufrieden. Unsere beiden Sauerländer Fremdenführer V. und A. waren dann auch irgendwann sehr gelöst und entspannt, da keine größeren Pannen auftraten. Und Leeeeuuuute, jetzt kommt’s!!. Psssttt, Psssst, unser Dottore, also unser „Frischling“ (net der andere, von dem wiss mer’s ja scho), hat an diesem Abend ein Bier, BIER, getrunken und wir glauben ja fast, es hat ihm gemundet, denn es haben die Augen so glücklich geleuchtet (wie bei Sonnenscheinglobuli). Oder es war einfach unsere Gesellschaft in froher Runde. Denn gelacht haben wir nebenbei auch wieder viel. *Grins*

Am Samstag war dann morgens um 10.00 Uhr offizielle Verabschiedung durch unseren Häuptling, gefolgt von regem, hektischem Treiben, da dunkle Wolken aufzogen und jeder bemüht war, sein Hab und Gut noch trocken zu verstauen. Gegen Mittag war es dann so weit, die Wolken wollten ihre Last los werden und öffneten ihre Schleusen. Aber die übrig gebliebenen von uns Campern ließen sich nicht vergrämen. Wir machten es uns halt im Ul…….’schen Vorzelt gemütlich und verbrachten einen schönen Nachmittag. Gegen Abend stiftete jeder was zum Vesper dazu. Danach saßen wir noch etwas zusammen, quatschten über dies und das, lachten über dies und jenes und gingen dann alle bald ins Bett.

Am Sonntag hieß es dann auch für uns Wenige, Abschied nehmen von unseren beiden unermüdlichen Fremdenführern V. und A. und wir entflohen der Kälte und dem Dauerregen. Für das Sauerland ist der Regen ja unheimlich wichtig – es ist nämlich der größte deutsche Weihnachtsbaum-Lieferant, aber wir Franken sind da halt scho a bisserle verwöhnt. Wir erfreuen uns dann lieber an Weihnachten an schön gewachsenen Bäumen *Grins, Grins*.

So jetzt reicht´s mir aber – manchmal wär es besser wir würden nicht so viele lustige Begebenheiten haben, dann wäre auch der Bericht im Gesamten kürzer.

Wie immer – viel Spaß beim Lesen,
wünscht Euer Schreibelinchen

An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen aller Teilnehmer bei unseren Geburtstagskindern und allen Spendern für Ihre zahlreichen kulinarischen Genüsse. Ob in flüssiger oder fester Form, es war alles LECKER 🙂

Außerdem möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen, sollte ich einen von unseren Geburtstagskindern vergessen haben – es ist keine Absicht und ist erst recht nicht persönlich gemeint – es ist einfach nur mein Gedächtnis.

Außerdem möchte ich noch einen Aufruf starten:
Unsere E. N. aus W. ist leider immer noch sehr geknickt.
Ihr fehlen noch Gläser, um Ihrer Antik-Likör-Serie zu vervollständigen. -Bleikristall, kleiner Standfuß, am Rand eine bunte Bordüre-. Wer hat vielleicht welche im Schrank stehen und möchte sie gerne verschenken und traut sich nicht? Also Leute, guckt mal, vielleicht steht bei Euch so etwas exotisch-altdeutsches noch `rum.

PS: Er hat unsere Antje gemeint – hat sich aber gleich verbessert: “ Isch eh egal, schind beide llieeeeabbb (Er hat nicht nur ne süße Stimme – er ist auch noch diplomatisch!!! *Grins Grins*)

 

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